Branchentrends bis 2015
Bereits Anfang des letzten Jahres haben die Analysten des weltweit führenden IT-Forschungs- und Beratungsunternehmen Gartner Inc. Trends prognostiziert, die durch den im Herbst erschienen IBM TechTrends Report 2011 weitere Nahrung erhielten. Im Januar 2011 konstatierten die Gartner-Experten vier zentrale Prognosen im Bereich Business Intelligence.
- Bis 2013 werden 33 Prozent der Funktionen einer Business Intelligence Lösung über mobile Endgeräte genutzt
- Um mehr Daten in kürzerer Zeit verarbeiten zu können, werden bis 2014 30 Prozent aller analytischen Anwendungen im Business Intelligence Bereich in-Memory und im gleichen Maße proaktive, prädiktive und prognostiziernde Funktion nutzen.
- Bis 2014 werden 40 Prozent der Investitionen für Business Analytics in Implementierung und Dienstleistung fließen, exklusive Software.
- Bis 2013 werden 15 Prozent der Business Intelligence Implementierungen sowohl BI-, als auch Social & Collaboration Software beinhalten, die bei der Entscheidungsfindung eingesetzt werden.
Für viele IT-Experten sind einige Teilbereiche der gesamten Branche im Umbruch, denn zusätzlich befeuert wird die ohnehin rasante Entwicklung durch die Möglichkeiten, die das Cloud-Computing in Zukunft bieten kann. Als ausgewiesener Kenner der Branche hat Patrick Söhlke, Geschäftsführer der in Hessich Oldendorf ansässigen Next Vision GmbH, nicht nur ein wachsames Auge auf die Entwicklung, sondern ein tiefes Verständnis für die Hintergründe. "Smartphones und insbesondere die Tablets haben in ihrer Funktionalität in den letzten Jahren drastisch an Qualität gewonnen. Die Führungskräfte in einem Unternehmen sind in der Regel häufig in Außenterminen." Doch dass das Smartphone in der Tasche weit mehr sein könne, als nur die Erreichbarkeit des Mitarbeiters sicherzustellen, das zeigten die Trends, so Söhlke. "Es reicht heute und vor allem in den nächsten Jahren nicht mehr über das Unternehmen, eine Abteilung oder einen informiert zu sein. Führungskräfte wollen ad hoc auf Veränderungen reagieren können." Dazu bedürfe es aber eben einen vollen Zugriff auf Zahlen, Analysen und Berichte.
Dabei, so der Geschäftsführer, dürfe nicht nur das Thema Sicherheit außer Acht gelassen werden, sondern auch die Möglichkeit der bi-direktionalen Kommunikation mit allen benötigten Organisationsebenen. "Ein interessanter Ansatz ist aktuell der Lotus Connector. Das Ziel könnte eine aus IBM Lotus, IBM Cognos und IBM Infosphere (DB2) geschaffene, zentrale, integrierte Kommunikationsplattform sein." Speziell der Mittelstand profitiert dabei von den in IBM Cognos Express integrierten Lösungen.
Vor allem aber der von den Gartner-Analysten definierte Trend zu mehr Dienstleistung und Implementierungs-Partnern sei, so IT-Experten unisono, nicht schwer zu antizipieren gewesen. Der prozentuale Anteil der Unternehmen, die bereits in Business Intelligence Lösungen investiert haben ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Allein der Mittelstand hinke dem weltweiten Run auf BI-Lösungen ein wenig hinterher, wie ein Insider feststellt. Bei den aktuellen Entwicklungen werden die Unternehmen, so die Einschätzungen der fachkundigen Analytiker, die vorhandenen Ressourcen lediglich um die benötigten Funktionen ergänzen. Für Patrick Söhlke und die Consultants der Next Vision GmbH haben die Prognosen zweierlei Aspekte. "Zum einen wird der in unserem Unternehmen ausgeprägte Forschungsansatz zementiert, zum anderen haben wir in den letzten Jahren vor allem als Implemtierungspartner unserer starken Technologiepartner IBM und Microsoft unser Know-how nicht nur wertsteigernd für unsere Kunden einsetzen, sondern auch weitere Erfahrungen sammeln können", so Implementierungsprofi Patrick Söhlke.
Themen
Vollständiger IBM Tech Trends Report 2011
IBM Cognos Express - Die Business Intelligence Lösung für den Mittelstand


















